Leimen: Fallen an Leimbach und Landgraben
Am Leimbach und am Landgraben in Leimen (Kreis Karlsruhe, Baden-Württemberg) gibt es ein Problem mit Wühltieren. Vor allem Bisamratten und Nutrias haben die Gegend besiedelt. Die Tiere graben Gänge in die Dämme und Böschungen, wodurch diese instabil werden. Das ist gefährlich, weil die Ufer so ihren Schutz gegen Hochwasser verlieren.
Da es mittlerweile zu viele dieser Tiere sind, greift das Regierungspräsidium Karlsruhe nun durch. In Absprache mit den Gemeinden werden die Maßnahmen verstärkt. Deshalb stellen die Verantwortlichen entlang der Gewässer Fallen auf, um die Bisamratten zu bekämpfen. Gleichzeitig jagen die Jagdberechtigten in diesem Bereich nun verstärkt die Nutrias.
Für die Menschen, die dort spazieren gehen, gibt es wichtige Regeln: Die Fallen dürfen auf keinen Fall berührt werden, da man sich sonst verletzen kann. Zudem müssen Hunde in diesen Bereichen unbedingt an der Leine geführt werden. Damit jeder Bescheid weiß, wurden an den betroffenen Abschnitten Warnschilder aufgestellt.
Die Maßnahmen sollen dauerhaft beibehalten werden, um die Stabilität der Ufer wiederherzustellen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Leimen – zur Originalmeldung