Zum Inhalt springen
newssofort.de

Leichtflugzeug stürzt in Ganderkesee in Wohnhaus

Ein Flugzeug ist am Samstagvormittag in ein Dach eingeschlagen. Einer der Insassen starb bei dem Absturz.

Am Samstag gegen 10:56 Uhr kam es im Stettiner Weg in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg, Niedersachsen) zu einem schweren Unglück. Ein Leichtflugzeug stürzte ab und schlug direkt in das Dach eines Wohnhauses ein. Die Bewohner des Hauses waren zum Glück nicht zu Hause, als es passierte. Es wurde außer den Flugzeuginsassen niemand verletzt.

An Bord des Flugzeugs befanden sich wohl zwei Menschen. Für einen der Insassen kam jede Hilfe zu spät, er starb noch am Tatort. Über den Zustand der zweiten Person gibt es noch keine genauen Informationen. Die Retter hatten es schwer, weil die Lage am Wrack sehr kompliziert war. Die Feuerwehr aus Ganderkesee, Bergedorf und Falkenburg sowie die Berufsfeuerwehr Bremen rückten mit einem Großaufgebot an. Mit einer Drehleiter suchten sie das Dach des Hauses nach den Insassen ab.

Das Technische Hilfswerf (THW) aus Hude half ebenfalls bei dem Einsatz. Die Einsatzkräfte mussten erst auslaufende Betriebsstoffe sichern, bevor sie das Wrack aus dem Dach bergen konnten. Da diese Arbeiten aufwendig sind, dauerte die Bergung noch einige Zeit.

Um die Menschen in der Umgebung zu schützen, sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab. Alle Anwohner in einem Umkreis von etwa 100 Metern mussten ihre Häuser verlassen. Für die evakuierten Menschen wurde im Schützenhof Ganderkesee eine Betreuungsstelle eingerichtet. Dort bekamen sie Getränke und Hilfe von Krisenhelfern. Auch der Luftraum über dem Ort wurde für die Zeit des Einsatzes gesperrt.

Nach ersten Informationen war das Flugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet. Die Polizei hat bereits mit der Spurensicherung begonnen, um herauszufinden, warum die Maschine abstürzen musste. Die Beamten arbeiten dabei eng mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) zusammen.

Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Delmenhorst

Alle ansehen