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Legau bekommt zwei neue Defibrillatoren

In der Marktgemeinde Legau wurden zwei weitere Notfallgeräte installiert. Sie sind öffentlich zugänglich und können im Ernstfall Leben retten.

In Legau (Landkreis Unterallgäu, Bayern) gibt es jetzt mehr Hilfe bei Herznotfällen. Die Gemeinde hat zwei neue Defibrillatoren an öffentlichen Stellen installiert, damit Ersthelfer im Notfall schnell reagieren können.

Das erste Gerät hängt in der Altusrieder Straße. Es befindet sich unter dem Dachvorsprung der Garage, direkt gegenüber vom Vereinsheim des TSV Legau. Dort ist der Defibrillator für jeden frei zugänglich, nicht nur für die Mitglieder des Vereins.

Das zweite Gerät wurde bei der Firma Rapunzel Naturkost angebracht. Es hängt direkt am Eingang zum Verwaltungsgebäude, neben dem bekannten Rapunzel Turm. Die Geschäftsleitung der Firma, darunter Stefan Schmaus, erklärte, dass der Wunsch aus der Belegschaft kam. Man wollte das Gerät bewusst so platzieren, dass auch die Menschen im Ort davon profitieren können.

Beide Geräte sind so gebaut, dass sie einfach zu bedienen sind. Eine Stimme führt den Helfer Schritt für Schritt durch die Maßnahmen, wenn ein Herz-Kreislauf-Stillstand vorliegt.

Zur offiziellen Übergabe waren unter anderem Bürgermeister Thomas Heinle, Vertreter der VR-Bank sowie die Vorstände des TSV dabei. Man hofft zwar, dass die Geräte nie gebraucht werden, im Ernstfall könnten sie aber den entscheidenden Unterschied machen.

Insgesamt gibt es in Legau nun Defibrillatoren an folgenden Orten: beim TSV, bei der Firma Rapunzel, in der AWO-Fachklinik, im Naturfreibad, bei der Sparkasse und an der Umweltstation.

Quelle: Legau – zur Originalmeldung

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