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Lebensgefahr auf dem Übungsplatz in Roding

Copyright und Urheber siehe Roding

Die Bundeswehr warnt vor dem Betreten des Standortübungsplatzes in Roding. Wer das Gelände trotzdem betritt, riskiert hohe Geldstrafen oder sein Leben.

Auf dem Standortübungsplatz in Roding (Landkreis Cham, Bayern) ist das Betreten und Befahren streng verboten. Die Bundeswehr warnt davor, dass dort echte Lebensgefahr besteht. Das Gelände wird Tag und Nacht für militärische Übungen und die Ausbildung von Soldaten genutzt.

Besonders gefährlich ist es, wenn Menschen Fundgegenstände auf dem Platz berühren oder mitnehmen. Dabei kann es sich um Munition oder Teile davon handeln, die lebensgefährlich sein können. Auch der starke Verkehr durch Militärfahrzeuge sowie der Schießbetrieb stellen ein großes Risiko dar.

Wer das Verbot ignoriert, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Ordnungsorgane der Bundeswehr achten streng auf das Hausrecht. Wer ohne Genehmigung auf das Gelände geht, dem drohen Bußgelder. Beim ersten Mal sind es bei Fahrlässigkeit etwa 50 Euro, im Wiederholungsfall können die Strafen bis zu 1.000 Euro betragen. Zudem kann die Polizei ein Strafverfahren wegen Haus- oder Landfriedensbruch einleiten.

Der Standortältester bittet vor allem die Schulen in und um Roding, ihre Schüler auf diese Gefahren hinzuweisen. Bei Fragen kann man sich an das Unterstützungspersonal des Standortältesten wenden. Erreichbar ist Stabsfeldwebel Tag unter der Telefonnummer 09461/957-2000.

Quelle: Roding – zur Originalmeldung

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