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Lauf: Neuer barrierefreier Fußweg im Bereich Niederhofen fertig

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In Lauf gibt es jetzt eine sicherere Verbindung zu den Schulen und Kitas. Kinderwagen und Rollstühle kommen nun problemlos voran.

Wer in Lauf (Niederhofen) zu Fuß unterwegs ist, hat es jetzt leichter. Die Gemeinde hat eine neue Wegeverbindung entlang der Schulstraße fertiggestellt. Das Ziel ist klar: Die Wege zur Kinderkrippe St. Anna, zur Neuwindeckhalle, zum Kindergarten St. Josef und zur Neuwindeck-Schule sollen sicherer und einfacher zu begehen sein.

Bisher war das schwierig. Wer einen Kinderwagen schob oder einen Rollstuhl nutzte, musste in einem Abschnitt der Schulstraße direkt auf der Fahrbahn laufen. Das war gefährlich. Jetzt gibt es dort einen neuen Gehweg, der etwa 1,50 Meter breit ist. Damit ist die Kinderkrippe St. Anna zum ersten Mal barrierefrei erreichbar.

Um den Weg zu bauen, mussten die Arbeiter den Hang an der Schulstraße bei der Tartanbahn abgraben und mit Natursteinen sichern. Auf der Innenseite der Parkplätze entstand so ein neuer Asphaltweg. Er ist etwas mehr als einen Meter breit und durch Schwellen geschützt, damit keine Autos darauf fahren. Zudem wurde die 90-Grad-Kurve in der Schulstraße etwas verbreitert, damit Autos dort besser aneinander vorbeikommen.

Besonderes Augenmerk legte die Gemeinde auf einen alten Mammutbaum an der Kinderkrippe. Ein Gutachten hatte bestätigt, dass der Baum erhalten bleiben muss. Deshalb wurde der Gehweg an dieser Stelle nicht asphaltiert, sondern mit einer wassergebundenen Decke angelegt. So bleiben die Wurzeln geschützt und der Baum kann atmen. Künftig soll er zudem regelmäßig gegossen werden.

Der Weg führt weiter durch eine Grünanlage an der Neuwindeckhalle vorbei zum zukünftigen Vereins- und Gemeindezentrum (das ist die ehemalige Kinderkrippe St. Anna). Von dort geht es weiter zum Kindergarten St. Josef und schließlich zur Neuwindeck-Schule. Auch die bereits vorhandenen Wege in diesem Bereich wurden mit Schwellen versehen, um Parkverbote und Fahrten mit Autos zu verhindern.

Ein noch breiterer Weg war nicht möglich, da die Parkplätze entlang der Schulstraße eine bestimmte Länge haben müssen. Die Gemeinde sieht die neue Verbindung als wichtigen Schritt für die Sicherheit und Barrierefreiheit im Ort.

Quelle: Lauf – zur Originalmeldung

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