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Langenenslingen vertagt Entscheidung zu Windkraftprojekt

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Der Gemeinderat will erst klären, ob eigene Grundstücke für Windräder genutzt werden sollen. Unterdessen steigt ein wichtiger Partner aus dem Projekt aus.

In Langenenslingen (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) gibt es Streit oder zumindest Klärungsbedarf bei der Windkraft. Bei der Sitzung am 27. Juli 2026 wollte der Gemeinderat eigentlich über die Beteiligung an einem Projekt entscheiden. Es geht dabei um die Vorranggebiete „Langenenslingen Kapellenhau“ sowie „Rübgartenhau Langenenslingen, Altheim“.

Doch die Politiker kamen nicht zu einem Ergebnis. Auf Antrag eines Mitglieds vertagte der Rat die Entscheidung mehrheitlich. Ein weiteres Mitglied schlug vor, zuerst eine Grundsatzfrage zu klären: Will die Gemeinde ihre eigenen Grundstücke überhaupt für Windenergie zur Verfügung stellen? Der Rat stimmte dem zu. Erst wenn diese Basisfrage geklärt ist, wird über das konkrete Projekt beraten.

Währenddessen hat sich die Lage verändert. Das Haus von Stauffenberg hat die Gemeinde informiert, dass es aus dem bisherigen gemeinsamen Projekt aussteigt. Der Grund dafür sind parallele Planungen eines Nachbarn. Das Haus von Stauffenberg brauchte eine schnelle Rückmeldung der Gemeinde zu einem gemeinsamen Vertrag und der Planung. Nun will der Eigentümer die Windenergie auf seinen Flächen alleine weiterverfolgen.

Damit ist die Grundlage für das bisherige Vorhaben weggefallen. Auch die Punkte, die bereits in einem gemeinsamen Vertrag ausgehandelt worden waren, gelten nicht mehr. Der Gemeinderat wird zu einem späteren Zeitpunkt darüber beraten, wie es nun weitergeht.

Quelle: Langenenslingen – zur Originalmeldung

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