Landshut: 31 neue Zöllner starten ihre Karriere
Am 1. September 2026 war es so weit: In Landshut (Niederbayern) starteten 31 junge Menschen in ihre berufliche Zukunft beim Zoll. Die Leiterin des Hauptzollamts, Petra Seidl, und der Ausbildungsleiter hießen die neuen Kollegen bei einer feierlichen Vereidigung willkommen. Insgesamt sind es deutschlandweit mehr als 1.700 junge Leute, die zur gleichen Zeit loslegen.
Die Gruppe in Landshut teilt sich auf: 23 Menschen machen die Ausbildung im mittleren Dienst, acht andere beginnen ein Studium im gehobenen Dienst. Um überhaupt einen Platz zu bekommen, mussten sie sich zuvor in einem Auswahlverfahren gegen viele andere Bewerber durchsetzen.
Der Weg zum fertigen Zöllner ist lang und führt die Landshuter weit weg von zu Hause. Wer im gehobenen Dienst studiert, muss für die Theorie an die Hochschule in Rostock. Die angehenden Finanzwirte aus dem mittleren Dienst reisen für die Theorie nach Leipzig. In der Praxis arbeiten sie dann direkt im Hauptzollamt Landshut oder in den Zollämtern in der Umgebung. Das Studium dauert drei Jahre und endet mit einem Bachelor-Abschluss, die Ausbildung im mittleren Dienst ist nach zwei Jahren fertig.
Nach der Prüfung stehen die Türen für viele verschiedene Jobs offen. Manche landen in der Sachbearbeitung, andere bei der Finanzkontrolle gegen Schwarzarbeit oder in der Zollfahndung. Sogar der Weg in die Spezialeinheiten ist möglich. Wer die Prüfungen besteht, wird vom Zoll grundsätzlich übernommen und hat damit einen sicheren Job in der Hand.
Wer selbst wissen will, wie es beim Zoll zugeht, kann sich den 12. September 2026 vormerken. Dann gibt es in Altdorf einen Zollinfotag mit einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „Wir sind der Zoll“. Interessierte können sich dafür per E-Mail anmelden. Wer sich direkt bewerben will, hat für den Start im Jahr 2027 noch bis zum 15. Oktober 2026 Zeit.