Landsberg am Lech startet Aktion gegen Betonflächen
In Landsberg am Lech (Landkreis Landsberg, Oberbayern) soll es weniger Beton und mehr Natur geben. Unter dem Motto „Von Grau zu Grün“ rufen die Stadt und der BUND Naturschutz zur Aktion #abpflastern auf. Das Ziel ist es, versiegelte Flächen wie Asphalt, Pflastersteine oder Schotter zu entfernen.
Die Aktion ist Teil eines Wettbewerbs, bei dem Städte und Gemeinden in Deutschland gegeneinander antreten. Wenn Steine entfernt werden, kann der Regen wieder im Boden versickern. Das hilft vor allem an heißen Sommertagen, weil offene Böden die Umgebung abkühlen. Wer die Flächen zusätzlich mit Bäumen, Sträuchern oder Blühpflanzen bepflanzt, unterstützt zudem die Artenvielfalt.
Die Stadt geht dabei selbst voran. Im Sommer wurde die Bushaltestelle in der Pössinger Straße an der Ecke Bayerfeldstraße umgebaut. Dort haben die Arbeiter rund 80 Quadratmeter Asphalt weggeräumt. Etwa 60 Quadratmeter dieser Fläche werden nun begrünt. Im Herbst kommen dort noch ein Baum und mehrere Sträucher hinzu.
Mitmachen können nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch Privatpersonen, Vereine und Firmen. Wer auf dem eigenen Grundstück Beton oder Pflaster entfernt, kann an der Verlosung der „Goldenen Harke von Landsberg“ teilnehmen. Dafür muss man die Fläche ausmessen und Vorher- sowie Nachher-Fotos machen. Die Anmeldung läuft über die Plattform abpflastern-landsberg.beteilige.me. Zusätzlich muss eine kurze E-Mail an den BUND Naturschutz unter abpflastern[at]bn-landsberg[dot]de geschickt werden.
Die Aktion läuft noch bis zum 31. Oktober 2026.