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Landratsamt Erlangen-Höchstadt gibt Tipps für familienfreundliche Jobs

Copyright und Urheber siehe Landkreis Erlangen-Höchstadt

Wie Firmen ihre Mitarbeiter besser an sich binden können, stand beim Frühstückstreffen im Landratsamt im Fokus. Experten und lokale Unternehmen tauschten sich über flexible Arbeitsmodelle aus.

Im Landratsamt Erlangen-Höchstadt (Bayern) fand am 29. Juli 2026 die Veranstaltung „Wake up!- Das Vereinbarkeits-Frühstück“ statt. Rund 20 Unternehmer und Personalchefs aus der Region kamen zusammen, um darüber zu sprechen, wie sich Beruf, Familie und Privatleben besser unter einen Hut bringen lassen. Das Ziel: Firmen attraktiver machen, damit Mitarbeiter nicht kündigen.

Landrat Alexander Tritthart erklärte, dass das Landratsamt und das Kreiskrankenhaus St. Anna bereits seit über zehn Jahren an einer modernen Personalpolitik arbeiten. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, verschiedene Arbeitszeitmodelle und Homeoffice. Auch Schulungen für Führungskräfte seien wichtig, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Angestellten zu entwickeln.

Der Experte Oliver Schmitz und Professorin Brigitte Waffenschmidt machten deutlich, dass viele Menschen heute gleichzeitig Kinder betreuen oder Angehörige pflegen müssen. Wer hier nicht entgegenkommt, riskiert den Verlust von Personal. Waffenschmidt nannte Zahlen: 42 Prozent der Beschäftigten mit Familienpflichten würden ihren Job wechseln, wenn die Vereinbarkeit nicht passt. Zudem steigen die Fehltage wegen psychischer Probleme.

Damit das funktioniert, brauche es laut den Experten drei Dinge: flexible Orte und Zeiten für die Arbeit, feste Strukturen für verschiedene Lebensphasen und Chefs, die ihren Leuten vertrauen und sie wertschätzen.

Praktische Beispiele zeigten Firmen aus der Region. Möbel Fischer, Schwan-STABILO und die Fischküche Reck stellten unter anderem Wunschschichtsysteme, Homeoffice-Angebote und eine Sozialberatung vor. Die Teilnehmer konnten so sehen, wie solche Lösungen im Alltag tatsächlich funktionieren.

Wer mehr über das Thema wissen möchte, kann sich an die Familienbeauftragte des Landkreises, Katja Engelbrecht-Adler, wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 09131 803-1492 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Quelle: Landkreis Erlangen-Höchstadt – zur Originalmeldung

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