Landrat und Bürgermeister besuchen Hummel AG in Denzlingen
Am Freitag, den 17. Juli 2026, waren wichtige Leute aus der Politik und Verwaltung zu Gast bei der Hummel AG in Denzlingen (Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg). Landrat Hanno Hurth, Bürgermeister Fabian Nitz und Alexander Merk von der Agentur für Arbeit Freiburg wollten sehen, wie die Ausbildung im Betrieb aktuell läuft. Das Ganze ist Teil der Reihe „Ausbildung vor Ort“, die es schon seit 2004 gibt.
Nach der Begrüßung bekamen die Gäste einen Einblick in die Firma. Die Azubis Finn Herr und Tom Hartmann erzählten aus erster Hand, wie es ist, bei Hummel zu lernen. Simon Tränkle und Melanie Hornauer erklärten zudem, wie die gewerbliche und kaufmännische Ausbildung genau abläuft. In einer Gesprächsrunde wurde dann über die Lage auf dem Ausbildungsmarkt diskutiert, bevor die Gruppe durch das Werk und die Ausbildungswerkstatt geführt wurde.
Die Hummel AG ist ein Familienunternehmen, das Verbindungstechnik und Präzisionsteile herstellt. Die Firma setzt stark auf Nachwuchs: Im September 2025 starteten acht neue Azubis in verschiedenen Berufen, etwa als Industriemechaniker, Fachinformatiker oder Industriekaufmann. Im Januar 2026 kamen zudem fünf kaufmännische Azubis von der Firma Gütermann hinzu. Für das Wachstum wurde das Unternehmen zudem mit dem JobMotor 2026 ausgezeichnet.
Die Zahlen aus dem Landkreis zeigen jedoch, dass es schwierig bleibt, passende Leute zu finden. Bis Juni 2026 gab es im Landkreis Emmendingen 650 offene Ausbildungsstellen, aber nur 610 Bewerber. Das sind deutlich weniger als in den Vorjahren. Um gegenzusteuern, gibt es seit 2003 einen „Runden Tisch“ und seit 2009 eine Ausbildungsstiftung, die für das Lernen im Betrieb wirbt und die besten Azubis des Jahres auszeichnet.