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Landkreistag plant bessere medizinische Versorgung auf dem Land

Copyright und Urheber siehe Landkreis Neuwied

Landräte und Gesundheitsexperten haben in Mainz überlegt, wie Patienten in ländlichen Regionen künftig besser versorgt werden können.

In Mainz kam ein Workshop des Landkreistages Rheinland-Pfalz zusammen. Im Zentrum stand die Frage, wie die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten, wie etwa im Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz), gesichert werden kann. Die Teilnehmer waren sich einig: Die aktuellen Gesetze des Bundes werden große Auswirkungen haben. Deshalb wollen sie gemeinsam ein Zielbild für das Jahr 2030 entwickeln, damit die Versorgung überall in einer guten Qualität bleibt.

Ein wichtiger Punkt ist die regionale Zusammenarbeit. Die Experten wollen die Grenzen zwischen Hausärzten und Krankenhäusern überwinden. Auch die Notfallmedizin soll überall besser erreichbar werden. Die Teilnehmer haben vereinbart, nun konkret zu prüfen, wie eine solche regionale Versorgung in der Praxis besser gesteuert werden kann.

Zudem soll die Prävention eine größere Rolle spielen, damit Krankheiten gar nicht erst entstehen. Die Landräte wollen den Patienten zudem klarer kommunizieren, wann der Gang zum Hausarzt sinnvoll ist und wann man direkt zum Notarzt muss. Ein weiteres Thema war der Mangel an Fachkräften. Es wurde diskutiert, welche Aufgaben nicht-ärztliches Personal übernehmen kann und wie digitale Angebote, wie Tele-Sprechstunden oder Tele-Notärzte, helfen können.

An dem Treffen nahmen viele Landräte sowie Vertreter von Krankenkassen wie AOK und TK, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Landeskrankenhausgesellschaft teil. Auch das Kreiskrankenhaus Grünstadt, der Hausärzteverband und die Landespsychotherapeutenkammer waren dabei. Dr. Tamara Müller aus dem Gesundheitsministerium von Rheinland-Pfalz informierte die Runde über die Pläne der Landesregierung.

Wie genau die regionalen Budgets und die neuen Angebote nun umgesetzt werden, ist noch offen. Die Beteiligten haben sich auf ein weiteres Vorgehen verabredet.

Quelle: Landkreis Neuwied – zur Originalmeldung

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