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Landkreis Würzburg: Experten helfen bei Wespen- und Hornissennestern

Michael Borsos und Eva Wurzer (Zweiter und Dritte von links) sind als ehrenamtliche Wespen- und Hornissenberater für den Landkreis Würzburg tätig. Landrat Thomas Eberth (links) ernannte sie gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleiterin Umweltamt, Lea Kerwer, und Andreas Fuchs vom Fachbereich Naturschutz und Landschaftspflege für die nächsten drei Jahre. Foto: Christian Schuster Foto: Christian Schuster

Wenn das Nest im Rollokasten oder im Schuppen sitzt, hilft der Arbeitskreis Arten und Naturschutz. Neue und bekannte Berater stehen den Bürgern im Landkreis Würzburg zur Seite.

Im Hochsommer sind Wespen beim Grillen oder Kaffeetrinken oft nervige Gäste. Richtig problematisch wird es, wenn die Tiere mitten am Haus oder im Gartenschuppen ein Nest bauen. In solchen Fällen gibt es im Landkreis Würzburg (Bayern) nun Verstärkung bei der Beratung.

Landrat Thomas Eberth hat die ehrenamtlichen Berater für die nächsten drei Jahre ernannt. Michael Borsos und Gerhard Scheuring sind bereits seit 2024 im Einsatz und bleiben es nun bis 2029. Neu im Team ist Eva Wurzer, die auf Benjamin Tospann folgt. Wurzer ist seit Juni 2026 zudem die Vorsitzende des Arbeitskreises Arten und Naturschutz (AKAN).

Die Experten schauen sich die Nester an und prüfen, ob sie wirklich weg müssen. Da Wespen und Hornissen geschützt sind, darf man die Nester nicht einfach selbst zerstören. Hornissen haben sogar einen besonderen Schutzstatus und dürfen nur mit einer Genehmigung umsiedelt werden. Wenn es wirklich nötig ist, setzen die Berater die Nester gegen eine Gebühr fachgerecht um.

Wer Hilfe braucht, kann den AKAN per E-Mail unter akan.ev(@)web.de oder telefonisch unter 0176 56702030 erreichen.

Für den Alltag gibt es zudem ein paar Tipps: Wespen mögen keine Tomaten, Zitronen, Lavendel oder Minze. Wer draußen isst, kann den Tieren drei bis vier Meter vom Tisch entfernt eine Schale mit Wurst und überreifem Obst hinstellen, um sie abzulenken. Bei einem Stich helfen Kälte, Eiswürfel oder eine aufgeschnittene Zwiebel. Wer nach einem Stich Atemnot oder Schwindel bekommt, muss sofort den Notruf 112 wählen.

Quelle: Röttingen – zur Originalmeldung

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