Landkreis Trier-Saarburg zieht Bilanz beim Klimaschutz
Im Kreisausschuss des Landkreises Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz) wurde vorab ein neuer Klimaschutzbericht vorgestellt. Die Kreisverwaltung will das Dokument in Kürze offiziell herausgeben. Ziel ist es, die Menschen im Kreis besser über die Fortschritte bei der Energiewende zu informieren und sie bei den Themen mitzunehmen.
Insgesamt hat der Kreis ein Konzept mit 40 verschiedenen Maßnahmen aufgestellt. Davon werden aktuell 17 Projekte aktiv umgesetzt. Einige Dinge sind schon erledigt. So gab es ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke. Dabei haben 600 Privatpersonen im Kreis jeweils 150 Euro Unterstützung erhalten.
Auch bei den eigenen Gebäuden des Landkreises wird gearbeitet. Diese sollen CO2-neutral mit Energie versorgt werden. Deshalb wurden bereits mehrere Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Dieser Prozess geht weiter.
Neben der Technik setzt der Kreis auf Information. Zusammen mit den Verbandsgemeinden gab es bereits Energie- und Klimagespräche. In Zukunft soll eine Kampagne starten, bei der Nachbarn sich gegenseitig zu Wärmepumpen und Solaranlagen austauschen können.
Die Zahlen zeigen: Bei der Windkraft, der Photovoltaik und den Stromspeichern gibt es einen deutlichen Zuwachs. Momentan produziert der Landkreis sogar mehr Energie, als verbraucht wird. Das könnte sich aber ändern, da in den nächsten Jahren mehr E-Autos und Wärmepumpen kommen, die den Stromverbrauch wieder in die Höhe treiben.