Landkreis Traunstein ehrt beste Mittelschüler
Im Casino des Landratsamtes im Landkreis Traunstein (Oberbayern) gab es eine besondere Feier für junge Talente. Insgesamt 28 Schüler der regionalen Mittelschulen wurden für ihre starken Leistungen bei den Abschlussprüfungen geehrt. Zehn Jugendliche schafften den qualifizierenden Mittelschulabschluss, während 18 den mittleren Bildungsabschluss (M 10) in der Tasche haben.
Die Belohnung für den Fleiß war deutlich spürbar: Jeder der Absolventen bekam eine Urkunde, eine Sonnenblume und ein Geldgeschenk. Besonders zwei Schülerinnen stachen hervor. Maria Köhler von der Mittelschule Unterwössen landete mit einem Notendurchschnitt von 1,00 auf dem ersten Platz beim qualifizierenden Abschluss. Lotta Weber von der Franz-von-Kohlbrenner-Schule war mit einem Schnitt von 1,10 die Beste beim mittleren Bildungsabschluss.
Landrat Andreas Danzer betonte bei der Feier, dass solche Noten nicht einfach so vom Himmel fallen. Es brauche Ausdauer und Disziplin, auch wenn man in manchen Stunden lieber etwas anderes gemacht hätte. Er dankte zudem den Eltern, Lehrern und dem Staatlichen Schulamt für die Unterstützung.
Neben den Noten ging es dem Landrat vor allem um die praktischen Fähigkeiten. Teamarbeit und Verlässlichkeit seien genau das, was die Betriebe und das Handwerk in der Region brauchen. Um die Chancen der Jugendlichen zu verbessern, investiert der Landkreis massiv in die Schulen. Ein Beispiel ist der Neubau der Berufsschule I in Traunstein, bei dem im Mai der Grundstein gelegt wurde. Die Kosten dafür liegen bei rund 150 Millionen Euro.
Die Verteilung der Top-Abschlüsse über den Landkreis zeigt ein breites Bild. Die meisten Spitzenreiter kamen aus der Mittelschule Traunstein (sechs Menschen) und der Montessori-Schule Traunstein (fünf Menschen). Auch Schulen in Grassau, Obing, Ruhpolding, Siegsdorf, Traunreut, Trostberg, Unterwössen und Waging waren mit Absolventen vertreten, die den Schnitt von 1,5 unterboten haben.