Landkreis Starnberg: Vorläufige Ergebnisse zum G9-Volksbegehren
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) liegen nun die vorläufigen Ergebnisse des Volksbegehrens vor. Dabei ging es um die Frage, ob Eltern und Schüler selbst entscheiden dürfen, ob sie das Gymnasium in acht oder neun Jahren besuchen wollen.
Insgesamt haben im gesamten Landkreis 5.180 Menschen unterschrieben. Das sind etwa 5,42 Prozent aller Stimmberechtigten. Die Zahlen unterscheiden sich jedoch stark zwischen den einzelnen Orten.
Am meisten Beteiligung gab es in Wörthsee mit 8,48 Prozent und in Krailling mit 8,21 Prozent. In Weßling unterschrieben 7,76 Prozent der Wahlberechtigten. In Herrsching (6,39 Prozent), Inning (6,37 Prozent), Pöcking (6,15 Prozent), Gauting (6,13 Prozent) und Seefeld (6,69 Prozent) lag die Beteiligung im mittleren Bereich.
Deutlich weniger Menschen haben in anderen Gemeinden unterschrieben. In Gilching waren es 5,28 Prozent, in Feldafing 5,00 Prozent und in Andechs 4,65 Prozent. In Berg lag die Quote bei 4,17 Prozent. Am geringsten war das Interesse in Tutzing mit 3,59 Prozent und in Starnberg mit nur 2,93 Prozent.
Die Daten basieren auf Schnellmeldungen der Gemeinden vom 17. Juli 2014. Ob diese vorläufigen Zahlen am Ende ausreichen, um das Ziel des Volksbegehrens zu erreichen, muss nun im weiteren Verfahren geprüft werden.