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Landkreis Starnberg: Vorläufige Ergebnisse zum G8-Volksbegehren

Im Landkreis Starnberg wurden die ersten Zahlen zum Volksbegehren für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ausgewertet. Nur ein kleiner Teil der Stimmberechtigten hat unterschrieben.

Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) liegen nun die vorläufigen Ergebnisse des Volksbegehrens vor. Dabei ging es um die Frage, ob Eltern und Schüler zwischen dem achtjährigen (G8) und dem neunjährigen (G9) Gymnasium wählen dürfen.

Insgesamt haben im gesamten Landkreis 5.180 Menschen unterschrieben. Das klingt erst einmal nach viel, aber im Vergleich zu den 95.652 Stimmberechtigten sind das nur 5,42 Prozent.

Die Zahlen aus den einzelnen Gemeinden zeigen ein unterschiedliches Bild. Am meisten Beteiligung gab es in Wörthsee mit 8,48 Prozent und in Krailling mit 8,21 Prozent. In Starnberg selbst war das Interesse deutlich geringer. Dort unterschrieben nur 2,93 Prozent der Wahlberechtigten, was dem niedrigsten Wert im gesamten Landkreis entspricht.

Auch in anderen Orten wie Tutzing (3,59 Prozent) oder Berg (4,17 Prozent) blieb die Beteiligung niedrig. In Herrsching und Inning lag die Quote jeweils bei etwa 6,3 Prozent.

Die Daten basieren auf den Schnellmeldungen der Gemeinden vom 17. Juli 2014. Ob diese vorläufigen Zahlen ausreichen, um das Ziel des Volksbegehrens zu erreichen, muss nun im weiteren Verfahren geprüft werden.

Quelle: Landkreis Starnberg – zur Originalmeldung

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