Landkreis Starnberg: Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) haben die Menschen über die Studiengebühren in Bayern abgestimmt. Das Volksbegehren mit dem Titel „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ hat im gesamten Landkreis zu einem deutlichen Ergebnis geführt.
Insgesamt haben 13.343 Menschen eine gültige Unterschrift geleistet. Damit haben knapp 14 Prozent der Stimmberechtigten im Landkreis teilgenommen. Für die Sammlung der Unterschriften wurden im gesamten Gebiet 253 Listen aufgelegt.
Die Zahlen unterscheiden sich je nach Gemeinde. Am stärksten war der Widerstand gegen die Gebühren in Weßling. Dort unterschrieben fast 20 Prozent der Wahlberechtigten. In Starnberg und Berg lag die Beteiligung mit jeweils gut 10 Prozent am niedrigsten. In Gauting gab es mit 2.256 gültigen Eintragungen die höchste absolute Zahl an Unterschriften.
Ein kleiner Teil der Eintragungen war nicht gültig. Im gesamten Landkreis waren es 38 Fälle, in denen die Unterschriften nicht anerkannt wurden. Die meisten Gemeinden, wie zum Beispiel Feldafing, Gilching, Pöcking oder Seefeld, hatten gar keine ungültigen Einträge zu melden.
Die Daten basieren auf den Auswertungen des Fachbereichs für Kommunalwesen des Landratsamtes. Weitere Details zum weiteren Verlauf des Volksbegehrens liegen bislang nicht vor.