Landkreis Starnberg: Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) wurde gezählt, wie viele Menschen beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ mitgemacht haben. Die endgültigen Ergebnisse liegen nun vor.
Insgesamt haben im gesamten Landkreis 13.343 Menschen gültig unterschrieben. Von den 95.572 Stimmberechtigten im Landkreis waren das etwa 13,99 Prozent. Für die Sammlung der Unterschriften wurden insgesamt 253 Listen aufgelegt. Dabei gab es auch 38 Eintragungen, die nicht gültig waren.
Wenn man sich die einzelnen Gemeinden ansieht, gibt es Unterschiede. In Weßling war die Beteiligung mit 19,30 Prozent am höchsten. In Herrsching unterschrieben 16,86 Prozent der Stimmberechtigten, in Wörthsee waren es 15,55 Prozent und in Seefeld 15,20 Prozent. Auch in Inning (15,07 Prozent) und Gauting (15,71 Prozent) war das Interesse groß.
In Gilching gab es 1.895 gültige Eintragungen, in Krailling 791 und in Pöcking 572. In Andechs unterschrieben 311 Menschen, in Berg 605 und in Feldafing 354. In Starnberg selbst waren es 1.722 gültige Unterschriften, was einem Anteil von 10,42 Prozent entspricht. In Tutzing gab es 954 gültige Eintragungen.
Bei Fragen zu den Ergebnissen ist der Fachbereich Kommunalwesen des Landratsamtes in Starnberg zuständig. Ansprechpartner ist dort Fachbereichsleiter Herr Albertzarth.