Landkreis Starnberg: Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) wurde gezählt, wie viele Menschen beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ mitgemacht haben. Die endgültigen Ergebnisse stehen nun fest.
Insgesamt haben 13.343 Menschen eine gültige Eintragung abgegeben. Das entspricht etwa 13,99 Prozent der Stimmberechtigten im gesamten Landkreis. Für die Sammlung der Unterschriften wurden insgesamt 253 Listen aufgelegt. Dabei gab es auch 38 Eintragungen, die ungültig waren.
Die Zahlen unterscheiden sich je nach Gemeinde deutlich. Am stärksten war die Beteiligung in Weßling, wo 19,30 Prozent der Leute unterschrieben haben. In Herrsching waren es 16,86 Prozent und in Seefeld 15,20 Prozent. In der Stadt Starnberg und in Berg war das Interesse geringer; dort lag die Quote jeweils bei etwa 10,4 Prozent.
Die meisten Unterschriften in absoluten Zahlen kamen aus Gauting (2.256) und Gilching (1.895). Die Verwaltung des Landkreises hat die Daten im Fachbereich Kommunalwesen zusammengefasst.
Weitere Angaben zum weiteren Verlauf des Volksbegehrens liegen bislang nicht vor.