Landkreis Starnberg: Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren
In Bayern wurde ein Volksbegehren mit dem Titel "Nein zu Studienbeiträgen in Bayern" durchgeführt. Nun hat der Landkreis Starnberg (Oberbayern) die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht. Insgesamt haben sich im gesamten Landkreis 13.381 Menschen in die Listen eingetragen.
Davon waren 13.343 Eintragungen gültig. Nur 38 Menschen hatten sich falsch eingetragen, sodass ihre Stimme nicht gezählt werden konnte. Insgesamt waren im Landkreis 95.572 Menschen stimmberechtigt. Das bedeutet, dass etwa 14 Prozent der Wahlberechtigten mitgemacht haben.
Beim Blick auf die einzelnen Gemeinden gibt es Unterschiede. In Weßling war das Interesse am höchsten: Dort stimmten 19,30 Prozent der Berechtigten gegen die Gebühren. Am niedrigsten war die Beteiligung in Starnberg und Berg, wo jeweils nur knapp über 10 Prozent der Leute unterschrieben haben. In Gauting gab es mit 2.256 gültigen Eintragungen die höchste absolute Zahl an Stimmen.
Für die Auswertung wurden im gesamten Landkreis 253 Listen aufgelegt. Die Daten basieren auf den Meldungen der Gemeinden und der Stadt Starnberg.
Wer Fragen zu den Ergebnissen hat, kann sich an den Fachbereich für Kommunalwesen in der Strandbadstraße 2 in Starnberg wenden. Dort ist Herr Albertzarth der zuständige Ansprechpartner.