Landkreis Starnberg: Ergebnisse zum G8-G9-Volksbegehren
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) wurde am 17. Juli 2014 die Auswertung des Volksbegehrens zur Wahlfreiheit zwischen dem acht- und neunjährigen Gymnasium abgeschlossen. Die Gemeinden haben ihre Schnellmeldungen an den Landkreis übermittelt, woraus sich nun die vorläufigen Ergebnisse ergeben.
Insgesamt haben im gesamten Landkreis 5.180 Menschen unterschrieben. Das klingt erst einmal viel, ist aber im Verhältnis zur Gesamtzahl der Stimmberechtigten gering. Von den 95.652 wahlberechtigten Bürgern haben sich nur 5,42 Prozent an dem Volksbegehren beteiligt.
Die Zahlen variieren stark zwischen den einzelnen Orten. Am höchsten war die Beteiligung in Wörthsee mit 8,48 Prozent und in Krailling mit 8,21 Prozent. Am niedrigsten war das Interesse in Starnberg, wo nur 2,93 Prozent der Berechtigten unterschrieben haben. In Tutzing lag der Wert mit 3,59 Prozent ebenfalls im unteren Bereich.
Die Ergebnisse sind vorläufig. Ob die Quoten für das weitere Verfahren ausreichen, muss nun im Kontext der landesweiten Auswertung betrachtet werden.