Landkreis Spree-Neiße investiert mehr Geld in Bildungspaket
Im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) sollen Kinder und Jugendliche bessere Chancen haben, egal wie viel Geld die Eltern verdienen. Deshalb gibt es die sogenannten Leistungen für Bildung und Teilhabe. Damit werden Kosten übernommen, die im Alltag oft zu teuer sind. Dazu gehören zum Beispiel Beiträge für Sportvereine, Musikunterricht oder das gemeinsame Mittagessen in der Kita und Schule. Auch Klassenfahrten und Nachhilfe werden bezahlt, wenn die Schule bestätigt, dass das Kind die Hilfe braucht.
Anspruch auf das Geld haben Familien, die Grundsicherung, Wohngeld oder den Kinderzuschlag beziehen. Das Jobcenter Spree-Neiße bearbeitet diese Anträge. Die Zahlen zeigen, dass das Angebot gut ankommt. Im Jahr 2025 haben 2.700 Kinder und Jugendliche diese Unterstützung genutzt. Das sind zwar etwas weniger als im Jahr zuvor, aber die Kosten sind gestiegen. Die Ausgaben für das Paket kletterten 2025 um 6,4 Prozent. Der Landkreis übernimmt diese Kosten komplett und rechnet auch für 2026 mit weiteren Steigerungen.
Sandra Kattwinkel, die Werkleiterin des Jobcenters, sieht darin eine wichtige Investition. Damit sollen Bildungsunterschiede schon früh verringert werden. Besonders wichtig ist die Hilfe gerade jetzt, weil die Jugendarbeitslosigkeit gestiegen ist. Bei den unter 25-Jährigen im Landkreis lag die Quote im August 2026 bei 7,9 Prozent. Im Vormonat waren es noch 6,4 Prozent. Insgesamt bleibt der Arbeitsmarkt in der Region mit einer Quote von 6,6 Prozent im August aber stabil.
Wer wissen möchte, ob er Anspruch auf die Gelder hat, findet alle Informationen und die nötigen Formulare auf der Internetseite des Jobcenters unter www.jobcenter-spree-neisse.de.