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Landkreis Rastatt empfiehlt Wanderungen mit Bus und Bahn

Volle Parkplätze und Stau gehören an sonnigen Wochenenden oft dazu. Jetzt rät der Landkreis Rastatt dazu, das Auto stehen zu lassen und die Natur entspannter zu erleben.

Wer im Schwarzwald wandern will, denkt meistens zuerst an den Wanderparkplatz. Doch an schönen Wochenenden sind diese oft voll und die Straßen rund um die Ausflugsziele verstopft. Das Forstamt und die Tourismusbeauftragten des Landratsamts Rastatt (Baden-Württemberg) schlagen deshalb eine Alternative vor: die Anreise mit Bus und Bahn.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Man kann die Fahrt durch das Murgtal oder in die Höhenlagen bereits nutzen, um abzuschalten. Außerdem ermöglicht der öffentliche Nahverkehr sogenannte Streckenwanderungen. Wer mit dem Auto fährt, muss am Ende meistens wieder zum Startpunkt zurücklaufen. Mit Bahn und Bus kann man an einem Ort starten und an einem ganz anderen aufhören.

Auch die Umwelt profitiert davon. Weniger Autos bedeuten weniger Lärm und Abgase. Besonders in empfindlichen Gebieten wie den Wäldern und Hochmooren rund um den Kaltenbronn ist das wichtig, um die Natur zu schützen. Kristina Schreier vom Infozentrum Kaltenbronn betont, dass ein schonender Besucherverkehr hier entscheidend ist. Zudem helfen mehr Fahrgäste dabei, dass die Bus- und Bahnverbindungen in der Region erhalten bleiben.

Für den Start gibt es konkrete Tipps: Die Etappe der „Murgleiter“ von Gernsbach nach Forbach ist ideal, da man mit der Murgtalbahn bequem zum Startpunkt kommt und vom Zielbahnhof wieder zurückfährt. Eine weitere Option ist die Tour „Grüne Unendlichkeit“ bei Loffenau. Diese führt durch die Wälder Richtung Bad Wildbad und ist an beiden Enden gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Die Wanderziele liegen verteilt zwischen der Rheinebene, dem Rebland, dem Murgtal und den Höhen des Nordschwarzwalds. Die Rheintalbahn und die Murgtalbahn bilden dabei das Grundgerüst für die Anreise.

Quelle: Landkreis Rastatt – zur Originalmeldung

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