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Landkreis Peine veröffentlicht neue Datenschutzregeln

Copyright und Urheber siehe Landkreis Peine

Der Landkreis Peine hat seine Datenschutzerklärung aktualisiert. Die Bürger erfahren nun genau, was mit ihren Daten passiert, wenn sie die Webseite nutzen.

Wer die Internetseite des Landkreises Peine (Niedersachsen) besucht, hinterlässt digitale Spuren. Damit die Menschen wissen, was genau mit ihren Informationen passiert, hat die Kreisverwaltung ihre Datenschutzregeln auf den Stand von Februar 2026 gebracht.

Wenn Nutzer die Webseite aufrufen, werden automatisch einige Daten an den Server geschickt. Dazu gehören zum Beispiel die IP-Adresse, das Datum und die Uhrzeit des Zugriffs sowie der verwendete Browser. Diese Infos werden maximal drei Monate gespeichert und danach gelöscht. Der Landkreis nutzt diese Daten vor allem, um die Verbindung stabil zu halten und die Sicherheit der Seite zu prüfen. Es geht dabei nicht darum, einzelne Menschen zu identifizieren.

Auch bei Newslettern oder Online-Formularen gibt es klare Regeln. Für Newsletter nutzt der Kreis das sogenannte Double-Opt-in-Verfahren. Das bedeutet, dass man nach der Anmeldung noch einmal per E-Mail bestätigen muss, dass man die Nachrichten wirklich erhalten möchte. Daten aus Kontaktformularen werden gelöscht, sobald die Anfrage erledigt ist.

Ein wichtiger Punkt ist der Einsatz moderner Technik. Der Landkreis nutzt Microsoft 365 und die KI-Funktion „Copilot“, um die Arbeit in der Verwaltung effizienter zu machen. Die Daten bleiben dabei grundsätzlich innerhalb der Europäischen Union. Zudem wird die Software Matomo für Statistiken eingesetzt, wobei die IP-Adressen anonymisiert werden.

Wer Fragen zu seinen Daten hat oder möchte, dass bestimmte Infos gelöscht werden, kann sich an den Datenschutzbeauftragten wenden. Dieser ist bei der Hannoverschen Informationstechnologien (HannIT) in Hannover angesiedelt. Die Bürger haben das Recht auf Auskunft und Berichtigung ihrer Daten.

Zusätzlich weist der Landkreis darauf hin, dass er auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube zwar präsent ist, aber keine Verantwortung für den Datenschutz dieser Plattformen übernehmen kann. Wer dort Kritik äußern will, sollte dies nicht öffentlich tun, sondern eine E-Mail an [email protected] schreiben, da Einzelfälle nicht über soziale Medien bearbeitet werden.

Quelle: Landkreis Peine – zur Originalmeldung

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