Landkreis Neuwied fördert Sanierung alter Gebäude
Die Kreisverwaltung Neuwied (Rheinland-Pfalz) macht Hauseigentümern ein Angebot: Wer ältere Gebäude saniert, kann finanzielle Unterstützung aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes erhalten. Besonders gefördert werden Maßnahmen, die Wohnraum oder neue Arbeitsplätze schaffen, etwa wenn alte Gebäude umgenutzt werden.
Damit die Förderung fließt, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Das Gebäude muss das Ortsbild prägen und etwa aus dem Jahr 1960 oder noch älter sein. Außerdem muss die jeweilige Gemeinde ein Konzept zur Dorferneuerung vorliegen haben. Ein wichtiger Punkt für die Planung: Mit den Bauarbeiten darf nicht begonnen werden, bevor der Antrag gestellt wurde.
Wie so eine Sanierung in der Praxis aussieht, zeigte ein Besuch von Planungsdezernent Philipp Rasbach bei der Familie Stotz in Urbach. Die Familie hatte vor fast zwanzig Jahren ein Fachwerk-Ensemble im alten Ortskern gekauft. Mit Hilfe des Förderprogramms wurden das Wohnhaus und mehrere Nebengebäude saniert. Eines der Gebäude wird heute als Büro genutzt.
Neben den Häusern achtete die Familie auch auf das Drumherum. Es entstand eine Gartenanlage mit vielen Bäumen, Sträuchern und einem naturnahen Teich. Laut Rasbach ist genau das wichtig, um das Kleinklima in den Dörfern trotz Klimawandels zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Wer wissen möchte, ob sein Haus für die Förderung infrage kommt, kann sich an die Kreisverwaltung Neuwied wenden. Eine kostenlose Beratung und alle Informationen gibt es online unter www.kreis-neuwied.de im Bereich „Bürgerservice – Dienstleistungen von A-Z“ unter der Rubrik „Dorferneuerung-Private“.