Landkreis München testete Warnsysteme am bundesweiten Warntag
Am Donnerstag, dem 11. September, fand der bundesweite Warntag statt. Dabei wurden die Systeme getestet, die im Ernstfall die Bevölkerung warnen sollen. Das geschah über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS), das zentral gesteuert wird.
Im Landkreis München (Bayern) ging die Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit den Gemeinden und den Feuerwehren wurde eine eigene Übung durchgeführt. Es ging darum, ob die Kommunikation auch dann noch funktioniert, wenn die normale Technik ausfällt.
Deshalb wurden gezielt die sogenannten Rückfallebenen geprüft. Das sind analoge Systeme wie der BOS-Funk oder der Satellitenfunk. Ein Mitarbeiter der Behörde testete dabei konkret die Verbindung über Satellit, um sicherzustellen, dass wichtige Informationen auch in einer schweren Krise ankommen.
Kreisbrandrat Harald Stoiber zeigte sich nach der Übung zufrieden. Alle Stellen, die an dem Test beteiligt waren, konnten erfolgreich erreicht werden. Die Erfahrungen aus diesem Tag werden nun genutzt, um das Einsatzkonzept für den Landkreis weiter zu verbessern und die Vorsorge für Notfälle zu stärken.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.