Landkreis Konstanz will Hilfe für Familien verbessern
Im Juni kamen etwa 70 Experten im GEMS Kulturzentrum im Landkreis Konstanz (Baden-Württemberg) zusammen. Es waren Leute aus der Gesundheit, der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus der psychosozialen Beratung dabei. Das Treffen wurde vom Fachdienst Frühe Hilfen organisiert.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Vernetzung der verschiedenen Dienste als Schlüssel für eine starke Hilfe funktionieren kann. Stefan Basel, der Dezernent für Soziales und Gesundheit des Landkreises, erklärte zum Start, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. Nur so könne man Familien richtig unterstützen und Kindern ein gutes Aufwachsen ermöglichen.
Ein Impulsvortrag von Professor Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt lieferte die Grundlage für den Tag. Die Fachkräfte diskutierten danach in kleinen Gruppen und werteten die Ergebnisse gemeinsam aus. Dabei wurde deutlich: Es gibt zwar schon ein starkes Netzwerk und viele Kompetenzen im Landkreis, aber man kann die Unterstützung für Familien noch passgenauer machen, wenn man noch enger zusammenarbeitet.
Um diesen Prozess voranzutreiben, stellte der Fachdienst Frühe Hilfen die Einrichtung einer interdisziplinären Steuerungsgruppe vor. Diese Gruppe soll künftig dabei helfen, das Netzwerk weiterzuentwickeln und verschiedene Perspektiven zusammenzuführen. So wird die zukünftige Ausrichtung der Frühen Hilfen im Landkreis Konstanz begleitet.
Wer mehr wissen möchte, findet weitere Informationen unter www.lrakn.de/fruehe-hilfen/fachkraefte.