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Landkreis Konstanz verlängert Verbot für Wasserentnahmen

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Wer im Landkreis Konstanz Wasser aus Bächen oder Seen pumpt, riskiert hohe Strafen. Das Verbot gilt nun deutlich länger.

Im Landkreis Konstanz (Baden-Württemberg) bleibt es trocken. Viele Bäche und Flüsse führen kaum noch Wasser, manche sind sogar komplett ausgetrocknet. Das ist ein Problem für die Natur: Fische, Pflanzen und kleine Lebewesen leiden unter den niedrigen Pegeln und dem warmen Wasser.

Deshalb verlängert das Landratsamt das Verbot für Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern. Die Regelung gilt nun bis zum 15. Oktober 2026. Verboten ist es, Wasser aus Flüssen, Bächen, Weihern, Seen oder Triebwerkskanälen zu entnehmen. Das betrifft vor allem die Bewässerung von Feldern in der Landwirtschaft sowie den allgemeinen Gebrauch.

Es gibt jedoch Ausnahmen. Wer Vieh tränken muss oder Wasser mit einem Eimer per Hand schöpft, darf das weiterhin tun. Auch der Bodensee und der Hochrhein sind von dem Verbot nicht betroffen. Wer dennoch Wasser entnehmen muss, kann beim Landratsamt einen Antrag auf eine Ausnahme stellen.

Die Behörden hoffen auf viel Regen über einen längeren Zeitraum, damit sich die Pegel erholen. Die aktuellen Wettervorhersagen sehen das aber nicht vor. Sollte es weiterhin zu trocken bleiben, wird das Landratsamt prüfen, ob das Verbot noch einmal verlängert werden muss. Wenn es hingegen deutlich mehr regnet, kann die Regelung auch früher aufgehoben werden.

Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Das kann eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro zur Folge haben.

Die komplette Bekanntmachung kann auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lrakn.de/bekanntmachungen eingesehen werden.

Quelle: Landkreis Konstanz – zur Originalmeldung

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