Landkreis Karlsruhe prämiert drei Klimaschutz-Projekte
Der Kommunale Klimaschutzverein Landkreis Karlsruhe e. V. hat seine Preisträger für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Drei Projekte aus der Region wurden für ihren Einsatz beim Klimaschutz und der Anpassung an die Umweltveränderungen ausgezeichnet. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 3.500 Euro ausgeschüttet, das gleichmäßig auf die drei Gewinner aufgeteilt wurde.
In Hambrücken (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg) freuen sich die „Hambrigger Jungs 06“. Der Verein will klimaresistente Bäume pflanzen und einen schattigen Treffpunkt für alle schaffen. Damit soll es im Ort an heißen Tagen kühler werden und die Menschen einen Ort für Begegnungen haben.
Auch in Kronau (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg) gibt es einen Gewinner: Der Tauschladen „Tauschwandel“ hat ein Netzwerk für die Nachbarschaft aufgebaut. Hier können Gegenstände getauscht und geteilt werden. Das Ziel ist es, weniger neu zu kaufen und so den CO2-Ausstoß zu senken.
Den dritten Preis bekommt der private Kindergarten PINKEPANK e. V. aus Ettlingen (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg). Dort lernen die Kinder schon früh, wie man die Umwelt schützt. Besonders der Schutz von Insekten steht im Mittelpunkt, damit die Kleinen die Natur und ihre Kreisläufe direkt erleben können.
Insgesamt hatten sich 26 Projekte aus dem Landkreis beworben. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Marc Wagner, lobte die hohe Qualität der eingereichten Ideen. Die Gewinner dienten als Vorbilder, um auch andere Menschen zu motivieren, aktiv zu werden.
Die Preisverleihung fand am 9. Juli 2026 in Karlsruhe statt. Der Rahmen war die internationale SDG-Konferenz. Dort konnten die Preisträger ihre Arbeit einem großen Publikum vorstellen. Alle anderen Bewerber wurden ebenfalls gewürdigt, allerdings nur in Form einer Fotopräsentation auf der Konferenz.
Der Klimaschutzverein wird von allen 32 Kommunen des Landkreises sowie dem Landkreis selbst getragen. Mit dem Preis sollen wirkungsvolle Maßnahmen sichtbar gemacht werden, um die Region nachhaltiger zu gestalten.
Quelle: Hambrücken – zur Originalmeldung