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Landkreis Hildesheim klärt Datenschutz auf

Die Kreisverwaltung informiert darüber, wie sie mit persönlichen Daten umgeht und wer bei Problemen als Ansprechpartner dient.

Im Landkreis Hildesheim (Südniedersachsen) fallen bei der täglichen Arbeit in der Verwaltung viele persönliche Daten an. Das ist normal, da Gesetze das so vorsehen oder die Bürger selbst zugestimmt haben. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, gibt es klare Regeln aus der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und niedersächsischen Gesetzen.

Um die Einhaltung dieser Regeln zu prüfen, muss jede Behörde einen Datenschutzbeauftragten haben. Der Landkreis Hildesheim hat sich hier für eine externe Lösung entschieden und den Zweckverband KDO mit dieser Aufgabe betraut. Dieser Experte arbeitet unabhängig und ist nicht an Weisungen aus der Verwaltung gebunden.

Bürger, die Fragen zu ihren Daten haben oder Probleme melden wollen, können sich direkt an den Datenschutzbeauftragten wenden. Die Anfragen werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Wer sein Anliegen entsprechend kennzeichnet, erreicht den Verantwortlichen unmittelbar. Die Adresse ist die Marie-Wagenknecht-Straße 3, erreichbar unter der Telefonnummer 0441-97140 oder per E-Mail an [email protected].

Auch beim Besuch der Internetseite des Landkreises werden Daten verarbeitet. So werden IP-Adressen automatisch vom Browser übermittelt, damit die Seite überhaupt funktioniert. Diese Daten werden nach sieben Tagen gelöscht. Für die Analyse der Webseite nutzt der Landkreis das Programm Matomo. Dabei werden die IP-Adressen gekürzt, sodass die Nutzer anonym bleiben. Wer das nicht möchte, kann die Cookies in seinem Browser deaktivieren oder widersprechen.

Für die technische Betreuung der Webseite ist die Firma Advantic aus Lübeck zuständig. Wenn Nutzer die Kontaktformulare auf der Seite verwenden, werden die Daten nur gespeichert, um die Anfrage zu bearbeiten. Sobald der Fall geklärt ist, werden die Informationen gelöscht.

Jedem Bürger stehen bestimmte Rechte zu. Man kann zum Beispiel Auskunft darüber verlangen, welche Daten gespeichert sind, oder die Berichtigung falscher Angaben fordern. In manchen Fällen können Daten auch komplett gelöscht werden. Wer sich über die Datenverarbeitung beschweren möchte, kann sich an den Landesbeauftragten für Datenschutz in Niedersachsen, Denis Lehmkemper, in Hannover wenden.

Quelle: Landkreis Hildesheim – zur Originalmeldung

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