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Landkreis Heilbronn: Wasserentnahmeverbot an kleinen Bächen

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Die Trockenheit im Landkreis Heilbronn verschärft sich. An mehreren kleineren Gewässern ist die Wasserentnahme ab sofort komplett verboten.

Die Lage der Gewässer im Landkreis Heilbronn (Baden-Württemberg) wird immer kritischer. Es regnet zu wenig, und die Vorhersagen für die nächsten Tage sehen kaum Niederschläge vor. Der Deutsche Wetterdienst rechnet zudem mit einem sehr trockenen Juli. Das Problem: Das Wasser in den Bächen ist zudem überdurchschnittlich warm, was die Natur zusätzlich belastet.

Schon seit dem 25. Juni 2026 gibt es deshalb Einschränkungen. Wer Wasser für die Lebensmittelproduktion in der Landwirtschaft oder im Gartenbau entnimmt, muss die Menge und die Rate um 50 Prozent senken. Außerdem darf gegossen werden – außer bei der Tröpfchenbewässerung – nur noch in der Nacht, also zwischen 18 Uhr und 8 Uhr am nächsten Morgen.

Jetzt ist die Situation an kleineren Gewässern noch schlimmer geworden. An der Schozach, dem Leinbach, der Elsenz, dem Hilsbach, dem Böllinger Bach und der Sulm ist der Wasserstand so stark gesunken, dass ein komplettes Verbot der Wasserentnahme gilt. Nur die Zaber hält sich noch über dem kritischen Wert, weil sie zusätzlich Wasser aus dem Stausee Ehmetsklinge bekommt.

Auch das Grundwasser in Baden-Württemberg sinkt. Mitte Juli waren die Werte unterdurchschnittlich. An mehr als 40 Prozent der Messstellen ist das Niveau bereits sehr niedrig. An jeder fünften Stelle sind die Werte sogar niedriger als die Juli-Tiefstwerte der letzten 30 Jahre.

Ob die Maßnahmen ausreichen, um ökologische Schäden an den Bächen zu verhindern, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Oedheim – zur Originalmeldung

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