Landkreis Göppingen schließt zwei Gastro-Betriebe wegen Hygienemängeln
Die Lebensmittelüberwachung im Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) hat zwei Betriebe dichtgemacht. In beiden Fällen gab es vorher Beschwerden, die zu den Kontrollen führten.
Am Nachmittag des 25. August 2026 besuchten die Kontrolleure einen Liefer- und Abholservice im Mittleren Filstal. Dort fanden sie schlimme Zustände vor. Die Küche und Geräte wie die Mikrowelle, Behältnisse und Schneidebretter waren stark verschmutzt. Zudem wimmelte es im Betrieb von Frucht- und Schmeißfliegen. Die Beamten fanden Lebensmittel wie Salate, Obst und geschnittenen Fisch offen herumstehen. Sogar fertige To-Go-Boxen waren betroffen. Die Kontrolleure stuften das Essen als nicht mehr zum Verzehr geeignet ein.
Schon am 13. August 2026 gab es einen ähnlichen Vorfall im Raum Schurwald. Dort wurde eine Gaststätte überprüft. In diesem Betrieb gab es einen massiven Befall durch Schadnager. Überall wurde Kot von Nagern gefunden, was ein hohes Gesundheitsrisiko darstellt. Auch hier waren Lebensmittel wie Pizzateig, Nudeln und Salate offen gelagert und damit verseucht. Sie durften nicht mehr verkauft oder gegessen werden.
In beiden Betrieben ordneten die Beamten vor Ort die sofortige Schließung an. Die Bedingungen waren ekelerregend und gefährlich für die Gesundheit der Kunden. Die Besitzer dürfen ihre Läden erst wieder öffnen, wenn sie alle Mängel behoben haben und die Lebensmittelüberwachung das Ergebnis abnimmt.
Neben der Schließung wurden Strafanzeigen erstattet. Zudem wurde ein Verfahren eingeleitet, um die Namen der Unternehmen öffentlich zu machen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.