Landkreis Germersheim führt KI-Assistentin GERda ein
Die Kreisverwaltung im Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz) setzt auf neue Technik. Ab Dienstag, dem 1. September, gibt es auf der Internetseite der Verwaltung eine digitale Helferin namens „GERda“. Dabei handelt es sich um einen KI-Avatar der Firma Humanizing Technologies.
Die Assistentin soll den Besuchern der Website helfen, sich besser zurechtzufinden. Wer eine bestimmte Information oder einen Online-Dienst sucht, kann seine Fragen einfach eingeben. „GERda“ antwortet nicht nur schriftlich, sondern kann die Texte auf Wunsch auch mit einer eigenen Stimme vorlesen. Zudem funktioniert der Service in mehreren Sprachen.
Landrat Martin Brandl sagt, dass die Verwaltung dadurch moderner und zugänglicher werde. Die KI sei rund um die Uhr erreichbar, was die Wartezeiten für die Menschen verkürzen solle. Dennoch bleibt der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern bestehen.
Da die Technik lernfähig ist, greift die KI auf die Inhalte der Website zu und erweitert ihr Wissen ständig. In der ersten Zeit können die Antworten deshalb noch Fehler enthalten. Wer merkt, dass eine Antwort falsch ist oder Verbesserungsvorschläge hat, kann eine E-Mail an [email protected] schicken.
Wer sein Anliegen lieber persönlich klärt, kann die Verwaltung weiterhin zu den normalen Öffnungszeiten besuchen. Diese sind von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 12:00 Uhr oder nach einer Terminabsprache.
Die digitale Assistentin ist ab dem 1. September auf der Seite www.kreis-germersheim.de zu finden. Man erkennt sie an dem Fenster unten rechts auf dem Bildschirm.