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Landkreis Freyung-Grafenau besetzt Stelle für Atommüll-Koordinierung

Daniel Lenz leitet ab sofort die Regionale Koordinierungsstelle Niederbayern. Er soll die Interessen der Kommunen bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vertreten.

Im Landkreis Freyung-Grafenau (Niederbayern) gibt es einen neuen Verantwortlichen für ein Thema, das die Region noch lange beschäftigen wird. Seit dem 1. Juni 2026 leitet Daniel Lenz die Regionale Koordinierungsstelle Niederbayern. Diese Stelle ist beim Landkreis angesiedelt.

Die Aufgabe von Lenz ist es, die Interessen der niederbayerischen Landkreise und Städte zu vertreten. Es geht dabei vor allem um die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle sowie um Fragen zur Zwischenlagerung. Die Koordinierungsstelle soll den Kommunen als fachliche Hilfe dienen und die Entwicklungen in diesem langwierigen Prozess begleiten.

Landrat Sebastian Gruber begrüßte die Entscheidung. Er betonte, dass die Themen Atommüll und Lagerung Niederbayern über viele Jahre begleiten werden. Deshalb sei eine fachlich kompetente Vertretung der kommunalen Interessen so wichtig.

Der neue Leiter kommt aus der Region. Daniel Lenz stammt aus der Gemeinde Mauth und hat sein Abitur am Gymnasium Freyung gemacht. Er studierte Biologie an der Universität Regensburg und promovierte anschließend in Physischer Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuletzt arbeitete er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Seine Promotion schließt er derzeit ab.

Wer genauere Details zur Arbeit der Koordinierungsstelle oder zu Daniel Lenz wissen möchte, muss noch etwas warten. Der Landkreis will zu einem späteren Zeitpunkt eine ausführliche Vorstellung veröffentlichen.

Quelle: Landkreis Freyung-Grafenau – zur Originalmeldung

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