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Landkreis Freudenstadt kämpft gegen Anstieg von Demenzfällen

Die Zahl der Demenzkranken steigt deutschlandweit stark an. Im Landkreis Freudenstadt setzt ein großes Netzwerk auf Prävention und Hilfe für Betroffene.

Die Zahlen sind besorgniserregend: Laut Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) könnten die Demenzfälle in Deutschland massiv zunehmen. Während es im Jahr 2026 etwa 1,3 Millionen Betroffene gibt, könnten es bis zum Jahr 2060 bereits 2,1 Millionen sein. Grund dafür ist vor allem, dass die Menschen immer älter werden.

Doch dieser Anstieg ist nicht unvermeidbar. Man kann die Entwicklung bremsen, wenn man rechtzeitig gegensteuert. Wer zum Beispiel Schwerhörigkeit, Blutdruckprobleme oder Diabetes früh erkennt und behandelt, senkt das Risiko. Auch wer körperlich, geistig und sozial aktiv bleibt, hilft seinem Gehirn. Schon kleine Verbesserungen im Alltag können langfristig einen großen Unterschied machen.

Da Demenz nicht nur die Kranken, sondern die ganze Gesellschaft betrifft, ist die Unterstützung vor Ort wichtig. Im Landkreis Freudenstadt (Baden-Württemberg) gibt es dafür das sogenannte DemenzNetz. In diesem Zusammenschluss arbeiten mehr als 120 Mitglieder zusammen. Dazu gehören Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen sowie Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Das Netzwerk bietet konkrete Hilfe an: Es gibt Informationsveranstaltungen, Schulungen für Angehörige und Fortbildungen für Fachpersonal. Zudem hilft ein spezieller Demenz-Wegweiser dabei, sich in der Versorgung zurechtzufinden.

Wer weitere Informationen sucht oder eine Beratung braucht, kann sich an den Pflegestützpunkt des Landkreises wenden. Dort ist die Telefonnummer 07441 920-6128 erreichbar. Zusätzliche Details finden sich auf der Internetseite www.demenz-freudenstadt.de.

Quelle: Landkreis Freudenstadt – zur Originalmeldung

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