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Landkreis Coburg warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Luft einer brennenden Ackerfläche in unmittelbarer Nähe zu einem Waldstück. Copyright und Urheber siehe Landkreis Coburg

Wegen der Hitze und Trockenheit drohen im Coburger Land Brände. Am Wochenende fliegen sogar Überwachungsflugzeuge über die Region.

Im Landkreis Coburg (Oberfranken, Bayern) ist die Gefahr für Wald- und Flächenbrände aktuell sehr hoch. Es ist zu trocken und zu heiß. Zwar soll es Anfang nächster Woche etwas besser werden, doch bis dahin bleibt die Lage kritisch.

Die Regierung von Oberfranken reagiert deshalb mit einer Sondermaßnahme: Am Samstag, den 15. August, und Sonntag, den 16. August, steigen Überwachungsflugzeuge in die Luft. Die Flüge finden jeweils am Nachmittag statt. Das ist die Zeit, in der es am heißesten ist und viele Menschen in der Natur unterwegs sind.

Der Deutsche Wetterdienst bestätigt die Gefahr mit seinem Index. Von Donnerstag bis Samstag gilt die Warnstufe 4 von 5, am Sonntag sinkt sie leicht auf Stufe 3.

Wie schnell so ein Feuer außer Kontrolle geraten kann, hat man erst letzte Woche gesehen. Bei Wildenheid in Neustadt gab es einen Flächenbrand an der Grenze zu Thüringen. Das war ein Großeinsatz, bei dem nicht nur die Feuerwehren, sondern auch die „Löschenden Landwirte bei Lautertal“ helfen mussten.

Der Landkreis bittet deshalb alle Bewohner und Gäste um Vorsicht. Im Wald oder auf Wiesen darf kein offenes Feuer gemacht werden. Das gilt für Grillfeuer, Fackeln oder das Abbrennen von Schnittgut. Auch Rauchen ist im Wald vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten. Zigarettenkippen dürfen auf keinen Fall aus dem Auto oder Zug geworfen werden.

Besonders wichtig: Autos dürfen nicht auf trockenem Gras parken, weil die heißen Auspuffrohre das Gras entzünden können. Zudem müssen Feldwege und Zufahrten zu Wäldern und Seen immer frei bleiben, damit die Löschfahrzeuge schnell durchkommen. Auch Glasscherben in der Natur können wie Brenngläser wirken und Feuer auslösen.

Wer Rauch oder Feuer sieht, soll sofort die 112 anrufen. Selbst wenn das Feuer klein aussieht, muss es gemeldet werden, damit es schnell gelöscht werden kann, bevor es zu groß wird.

Quelle: Landkreis Coburg – zur Originalmeldung

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