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Landkreis Coburg sucht Ärztlichen Leiter für Rettungsdienst

Ein Mann mit einer Aktentasche in der Hand geht einen Weg entlang. Copyright und Urheber siehe Landkreis Coburg

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sucht eine medizinische Führungskraft in Teilzeit. Zudem gibt es Ausbildungsplätze in der Verwaltung und im Straßenbau.

Im Landkreis Coburg (Oberfranken, Bayern) wird eine wichtige medizinische Führungsposition besetzt. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) sucht einen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst. Die Stelle ist als Teilzeitjob mit etwa 20 Stunden pro Woche ausgeschrieben und soll am 1. Mai 2027 beginnen.

Der neue Ärztliche Leiter soll dafür sorgen, dass die Qualität der Rettungseinsätze im Bereich Coburg stimmt. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Kliniken, der Polizei und dem Gesundheitsamt. Außerdem werden medizinische Maßnahmen an Notfallsanitäter delegiert. Wer sich bewerben will, braucht ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine Facharztqualifikation, zum Beispiel in der Anästhesiologie, Chirurgie oder Inneren Medizin. Zudem sind mindestens fünf Jahre Erfahrung als Notarzt und die Qualifikation zum Leitenden Notarzt nötig.

Die Bestellung gilt für fünf Jahre. Bezahlt wird die Stelle nach der Entgeltgruppe Ä 4 Stufe 1 des TV-Ärzte/TdL. Bewerber müssen in ihren Unterlagen genau erklären, wie sie die Zeit für den Job freischaufeln, etwa durch eine Reduzierung ihrer aktuellen Arbeit. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7. August 2026. Unterlagen können per Post an das Landratsamt in der Lauterer Straße 60 in Coburg oder per E-Mail an [email protected] geschickt werden.

Neben der Arztstelle bietet der Landkreis auch Ausbildungen an. Es gibt Plätze für Verwaltungsfachangestellte und für Beamte in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen. Letztere müssen vorab an einem bayernweiten Auswahltest teilnehmen. Auch angehende Straßenwärter können sich bewerben. Die Ausbildung zum Straßenwärter dauert drei Jahre und findet unter anderem an der Josef-Greising-Schule in Würzburg statt.

Für Studenten gibt es bezahlte Praktika in der Sozialen Arbeit, der integrativen Gesundheitsförderung und im Bauingenieurwesen. Schülerpraktika sind auf Anfrage ebenfalls möglich, allerdings ohne Bezahlung. Ferienjobs oder Minijobs werden am Landratsamt grundsätzlich nicht angeboten.

Quelle: Landkreis Coburg – zur Originalmeldung

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