Landkreis Coburg sucht ärztliche Leitung für Rettungsdienst
Im Landkreis Coburg (Nordwesten Oberfrankens, Bayern) gibt es eine wichtige Stelle im Rettungsdienst zu besetzen. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) sucht einen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst. Die Stelle ist als Teilzeitjob geplant und umfasst etwa 50 Prozent einer Vollzeitstelle, was ungefähr 20 Stunden pro Woche entspricht.
Der neue Ärztliche Leiter soll vor allem dafür sorgen, dass die Qualität der Rettungseinsätze im Bereich Coburg stimmt. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Kliniken, der Polizei, dem Gesundheitsamt und dem Personal der Integrierten Leitstelle. Außerdem soll die Person fachliche Beratung für den Zweckverband leisten und Maßnahmen an Notfallsanitäter delegieren.
Die Anforderungen an die Bewerber sind hoch. Man muss ein Studium der Humanmedizin und eine Facharztweiterbildung in Anästhesie, Chirurgie, Innerer Medizin oder Allgemeinmedizin vorweisen können. Wichtig ist zudem eine mindestens fünfjährige Erfahrung als Notarzt im Rettungsdienst sowie die Qualifikation zum Leitenden Notarzt. Wer die Stelle antritt, sollte seinen Hauptwohnsitz und seinen Arbeitsplatz vorzugsweise direkt im Rettungsdienstbereich Coburg haben.
Die Bestellung erfolgt für einen Zeitraum von fünf Jahren, wobei eine Verlängerung möglich ist. Die Bezahlung richtet sich nach der Entgeltgruppe Ä 4 Stufe 1 des TV-Ärzte/TdL.
Interessierte müssen ihre schriftlichen Bewerbungen bis zum 7. August 2026 einreichen. Die Unterlagen können per E-Mail an [email protected] oder per Post an das Landratsamt Coburg in der Lauterer Straße 60 geschickt werden. In der Bewerbung muss genau erklärt werden, wie die zeitlichen Kapazitäten für die Stelle geschaffen werden, zum Beispiel durch eine Reduzierung der aktuellen Arbeit.
Neben dieser Fachkraft bietet der Landkreis auch Ausbildungsplätze an. Gesucht werden Verwaltungsfachangestellte, Beamte der zweiten Qualifikationsebene sowie Straßenwärter. Zudem gibt es vergütete Praktika in den Bereichen Soziale Arbeit, Bauingenieurwesen und integrative Gesundheitsförderung.