Landkreis Böblingen: Neue Veranstaltungsreihe zum Klimaschutz
Die Klimakrise ist im Alltag längst spürbar. Deshalb möchte die Arbeitsgruppe für Klima- und Ressourcenschutz der LEADER-Geschäftsstellen in Baden-Württemberg den Menschen zeigen, wie Klimaschutz vor Ort funktionieren kann. Die Veranstaltungsreihe „LEADER & KLIMA“ ist Teil der Klima LÄND Tage 2026 und bietet eine Mischung aus digitalen Terminen und Treffen vor Ort.
Das Programm startet am 22. September 2026 mit einem Online-Termin zum Thema nachhaltiges Bauen. Dabei geht es darum, Ressourcen zu schonen und Barrieren abzubauen. Zwei Tage später, am 24. September, wird online darüber diskutiert, ob Genossenschaften eine Lösung gegen den Klimawandel sein können. Am 1. Oktober findet dann ein Termin vor Ort statt, bei dem es um „Indoorfarming“ geht – also neue Chancen für Schulen, Kommunen und die regionale Versorgung.
Die Reihe geht im Oktober weiter: Am 6. Oktober gibt es eine Online-Veranstaltung über Moore und deren Rolle beim Klimaschutz. Den Abschluss bildet ein Termin vor Ort am 7. Oktober. Hier wird am Beispiel von Boden als Baustoff gezeigt, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert.
Die LEADER-Region Heckengäu (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) organisiert die Reihe federführend. Regionalmanagerin Susann Bauer hofft, dass sich die Menschen aus der Region inspirieren lassen. Wer eigene Projekte zum Klimaschutz plant, kann in der Region Heckengäu sogar mit einem besonders hohen Fördersatz rechnen. Damit sollen neue Ideen unterstützt werden, die das Leben auf dem Land verbessern und die Natur schützen.
Die Teilnahme an allen Terminen ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, findet Informationen zu den Orten, den Online-Links und zur Anmeldung auf der Webseite www.leader-heckengaeu.de.
Für eine Förderung durch LEADER muss ein Projekt in der Gebietskulisse liegen. Dazu gehören im Landkreis Böblingen die Orte Bondorf, Deckenpfronn, Jettingen, Mötzingen und Weissach. Ebenfalls beteiligt sind Gemeinden in den Landkreisen Calw, Ludwigsburg sowie im Enzkreis. Die Projekte müssen zudem in eines der Handlungsfelder passen, etwa den Schutz von Landschaft und Natur oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf dem Land.