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Landesgartenschau Leinefelde-Worbis erreicht die Halbzeit

Über 125.000 Besucher kamen bereits in die Gartenstadt. Jetzt startet die zweite Hälfte der Schau mit neuen Blumen und großen Events.

In Leinefelde-Worbis (Landkreis Eichsfeld, Thüringen) ist das sogenannte Bergfest angestanden. Am Freitag, den 17. Juli 2026, war der 86. Tag der Landesgartenschau erreicht. Seit dem Start am 23. April haben rund 125.000 Menschen die Anlage besucht. Die Zahlen steigen stetig, der 100.000. Gast wurde bereits am 4. Juli begrüßt.

Damit die Gäste immer wieder kommen, verändert sich die Schau ständig. Im Augarten dominieren momentan noch Rosa-, Rot- und Gelbtöne. Ab August übernehmen jedoch die Dahlien die Hauptrolle mit rund 1.700 Pflanzen. Ende August folgen dann etwa 5.000 Astern. Auch auf dem Stadtacker ändert sich die Ernte: Von Salaten und Tomaten geht es im Laufe der Zeit zu Kürbissen und Kartoffeln.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Blumenblock. Dort gibt es auf fünf Etagen Kunst und Stadtgeschichte. Im Erdgeschoss und ersten Stock wechseln die Blumenschauen. Bis zum 26. Juli ist die Ausstellung „Illusion und Realität“ zu sehen, danach folgen weitere Themen wie „Modern und Tradition“ bis zum Finale.

Auch das Programm für die kommenden 86 Tage ist voll. Am 24. und 25. Juli kommt die Schauspielerin Ronja Forcher für eine Lesung und Musik. Ein Highlight wird das Ballonspektakel vom 14. bis 23. August, bei dem an zehn Abenden jeweils zehn Heißluftballons starten. Außerdem gibt es eine Mitmachwoche der VR-Bank mit Musikern wie Goldmeister und Martin Kohlstedt sowie ein Drehorgel-Wochenende.

Für alle, die kein Ticket haben: Der Gärtnermarkt vor dem Blumenblock ist täglich von 10 bis 18 Uhr kostenlos zugänglich. Dort gibt es Pflanzen, Keramik und regionale Leckereien wie Thüringer Rostbratwurst.

Im Hintergrund arbeiten viele Leute für den Erfolg. Neben dem LGS-Team und der Stadtverwaltung sind rund 150 Ehrenamtliche, Gärtnereien, Sicherheitsleute und das Reinigungsteam im Einsatz.

Die Schau endet am 11. Oktober, aber vieles bleibt in der Stadt erhalten. Wo früher über 850 Garagen standen, gibt es nun ein grünes Wohnquartier. Die neuen Wege, Spielplätze und die renaturierte Ohne-Aue bleiben für die Bürger da. Den Lunapark und Tüffers Garten kann man bereits jetzt täglich von 10 bis 20 Uhr ohne Ticket besuchen.

Quelle: Leinefelde-Worbis – zur Originalmeldung

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