Landau: Autofahrer flieht vor Polizei und kracht in Leitplanke
Alles begann am 26. August gegen 17:30 Uhr in Landau (Rheinland-Pfalz). Die Polizei wollte einen Wagen kontrollieren, doch der 29-jährige Fahrer wollte nicht anhalten. Er gab Gas und raste mit hoher Geschwindigkeit durch den Stadtteil Queichheim, über die L509 und schließlich auf die Autobahn A65.
Eine Polizeistreife versuchte, dem Wagen den Weg zu versperren. Der Fahrer ignorierte das Hindernis jedoch und fuhr einfach weiter. An der Raststätte Weinstraße Ost hielt er kurz an. In diesem Moment sprangen zwei Mitfahrer aus dem Auto und versuchten, zu Fuß zu flüchten. Der Fahrer nutzte die kurze Pause jedoch nur, um seine Fahrt in hohem Tempo fortzusetzen.
An der Anschlussstelle Edenkoben verließ der Mann die Autobahn. Dabei verlor er die Kontrolle über das Auto und krachte gegen eine Leitplanke. Da ein Reifen beschädigt war, konnte er nicht mehr weit fahren. Schließlich kam er vor Venningen auf einem Wirtschaftsweg zum Stehen. Dort gaben die Beamten ihm den Rest, und er ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen.
Bei der Kontrolle kam heraus, dass der Mann gar keinen Führerschein besitzt. Zudem stand er unter dem Einfluss von Drogen. Auf einer Polizeidienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Auch die beiden Mitfahrer, die an der Raststätte geflohen waren, konnten später gefasst werden.
Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro. Andere Autofahrer wurden glücklicherweise nicht gefährdet.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.