Landau: Auffahrunfall auf A65 mit zwei Verletzten
Es war kurz vor sieben Uhr abends, als es auf der A65 in Fahrtrichtung Ludwigshafen krachte. Etwa 1,5 Kilometer vor der Ausfahrt Landau-Zentrum (Rheinland-Pfalz) staute sich der Verkehr. Ein 39-jähriger Fahrer musste deshalb stark abbremsen und kam fast zum Stehen.
Ein 24-jähriger Mann hinter ihm bemerkte die Situation zu spät. Er bremste nicht rechtzeitig und fuhr voll auf das vordere Auto auf. Durch den heftigen Schlag wurde der Wagen des 39-Jährigen regelrecht weggeschleudert. Das Auto drehte sich mehrfach um die eigene Achse, bevor es schließlich gegen die Schutzplanke prallte. Der Wagen des jüngeren Fahrers blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen.
Beide Männer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Retter kümmerten sich um sie und brachten sie in Krankenhäuser der Umgebung. An beiden Autos entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten mit einem Abschleppwagen vom Weg geräumt werden. Insgesamt schätzt man den Sachschaden auf etwa 25.000 Euro.
Während die Polizei den Unfall aufnahm, musste die A65 in Richtung Ludwigshafen komplett gesperrt werden. Die Autos wurden bereits an der Ausfahrt Landau-Süd umgeleitet, was zu langen Staus und Problemen im Verkehr führte.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich der 24-jährige Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.