Lampertheim: Mann findet alte Munition im Rhein
Am Donnerstagabend (30.07.) hielt ein Mann in Lampertheim (Landkreis Bergstraße, Hessen) am Ufer des Rheins inne. Da der Fluss momentan nur sehr wenig Wasser führt, kamen Dinge zum Vorschein, die sonst tief im Schlamm verborgen sind. Der Mann entdeckte metallische Gegenstände im Wasser und sammelte sie auf.
Mit den Fundstücken ging er direkt zur Feuerwehr. Die Rettungskräfte nahmen die Sache ernst und riefen den Kampfmittelräumdienst. Ein Experte untersuchte die Teile genau. Zuerst gab es die Befürchtung, es könne sich um Granaten handeln. Doch der Fachmann stellte fest, dass es sich unter anderem nur um Infanteriemunition handelte.
Der Kampfmittelräumdienst nahm die Munition mit und transportierte sie sicher ab. Die Polizei nutzt den Vorfall nun für eine wichtige Warnung. Wenn der Wasserstand im Rhein sinkt, kommen immer wieder alte Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein. Diese sind auch nach vielen Jahrzehnten noch extrem gefährlich.
Die Beamten betonen, dass man solche Gegenstände niemals anfassen oder bewegen darf. Wer etwas Verdächtiges im Wasser oder am Ufer sieht, soll sofort den Notruf 110 oder 112 wählen, Abstand halten und den Fundort sichern.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.