Lachendorf: Polizei rückt zu vermeintlichem Notfall aus
Am Vormittag des 31. August 2026 ging bei der Polizei in Celle ein beunruhigender Anruf ein. Eine Frau aus Lachendorf (Landkreis Celle, Niedersachsen) hatte aus dem Haus ihres Nachbarn laute Schreie eines Mannes gehört. Die Rufe klangen für die Frau so verzweifelt, dass sie Angst um das Wohlergehen des Mannes hatte. Sie befürchtete, dass dort gerade etwas Schlimmes passierte.
Die Beamten fuhren sofort zum Einsatzort, um nach dem Rechten zu sehen. Vor Ort trafen sie den Bewohner des Hauses an. Dieser konnte die Situation schnell aufklären. Es gab weder einen medizinischen Notfall noch einen Streit mit anderen Menschen.
Der Mann erklärte den Polizisten, dass er sich auf seinem Dachboden befand. Dort versuchte er, einen Marder zu jagen. Das laute Schreien, das die Nachbarin gehört hatte, war in Wirklichkeit nur lautstarkes Fluchen, weil das Tier ihm immer wieder entkam.
Am Ende blieb die Jagd erfolglos. Der Marder konnte unerkannt flüchten, und die Polizei konnte den Einsatz beenden. Da es sich um eine harmlose Situation handelte, sind keine weiteren Maßnahmen nötig. Die Ermittlungen sind abgeschlossen.