L 205 im Bodenseekreis wird für Sanierung gesperrt
Die Fahrbahn der L 205 im Bodenseekreis (Baden-Württemberg) ist in einem schlechten Zustand. Es gibt tiefe Spurrinnen, Risse und größere Löcher. Deshalb saniert das Regierungspräsidium Tübingen ab Montag, dem 14. September 2026, eine Strecke von etwa einem Kilometer zwischen Schloss Salem und dem Kreisverkehr in Stefansfeld.
Die Bauarbeiten verlaufen in zwei Phasen. Zuerst wird der Kreisverkehr in Stefansfeld erneuert. Das dauert etwa zwei Wochen. Gleichzeitig wird die Fahrbahn von der Mitte des Abschnitts östlich der Parkplatzausfahrt beim Schloss bis zum Kreisverkehr Stefansfeld saniert. In diesem Bereich wird auch eine neue Querungshilfe für Radfahrer gebaut. Diese Arbeiten dauern etwa vier Wochen. Wer zu den Parkplätzen am Schloss will, kann diese weiterhin von Tüfingen aus anfahren.
In der zweiten Phase wird der Bereich von der Abschnittsmitte östlich der Parkplatzausfahrt bis zum Schloss Salem gesperrt. Diese Arbeiten sollen bis Ende Oktober fertig sein. Besucher des Schlosses Salem können den Parkplatz am Ortsausgang dann von Stefansfeld aus über die Schlossstraße erreichen.
Neben dem Asphalt wird noch einiges erledigt: Die Entwässerung und die Randeinfassungen werden erneuert. Stromleitungen werden ausgetauscht und neue Leerrohre für das schnelle Internet verlegt. Zudem werden zwei Bushaltestellen beim Schloss Salem barrierefrei umgebaut.
Für Autofahrer bedeutet das einen großen Umweg. In der ersten Phase führt die Umleitung von Schloss Salem über Rickenbach, Frickingen, Leustetten, Weildorf und Neufrach bis nach Stefansfeld. Sobald der Kreisverkehr in Stefansfeld wieder frei ist, wird die Route verkürzt und führt von Weildorf direkt über die L 201 nach Stefansfeld.
Auch die Busse müssen anders fahren. Die Änderungen werden an den Haltestellen bekannt gegeben. Während der Arbeiten am Kreisverkehr Stefansfeld gibt es eine Ersatzhaltestelle im Bereich Heiligenbergerstraße und Deggenhauserstraße.
Das Land Baden-Württemberg übernimmt die Kosten für die Maßnahme, die sich auf rund 900.000 Euro belaufen. Wenn das Wetter mitspielt, sind die Arbeiten Ende Oktober abgeschlossen.