L 123 zwischen Kellinghusen und Rade wird gesperrt
Wer zwischen Kellinghusen und Rade (Schleswig-Holstein) unterwegs ist, muss ab dem 17. August mit einer großen Baustelle rechnen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr saniert dort den kaputten Radweg an der L 123. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 11. November 2026.
Weil die Bauqualität und die Sicherheit der Arbeiter wichtig sind, gibt es keine Teilsperrungen. Die L 123 wird komplett dichtgemacht. Um das Chaos für die Anwohner zu begrenzen, gibt es drei Abschnitte: Zuerst wird von der Einmündung Luisenberger Straße bis zum Ortsausgang Rosdorf gebaut. Danach folgt die Strecke von Rosdorf bis zum Ortseingang Rade. Zum Schluss wird der Bereich vom Ortsausgang Kellinghusen bis zur Luisenberger Straße saniert.
Für Autofahrer gibt es eine weite Umleitung. In Richtung Kellinghusen führt der Weg von Rade über die L 122 nach Willenscharen und Brokstedt, dann über die L 295 nach Borstel und weiter über die B 206 und L 115 zurück zur L 123. Wer in die Gegenrichtung nach Rade fährt, nutzt dieselbe Strecke in umgekehrter Reihenfolge.
Radfahrer müssen ebenfalls anders fahren. Für sie wird eine eigene Umleitung über Oeschebüttel ausgeschildert.
Einige Fahrzeuge dürfen die Sperrung trotzdem passieren. Das gilt für die Polizei, die Rettungsdienste und die Linienbusse. Auch die Müllabfuhr wird von der Baufirma organisiert, damit die Tonnen geleert werden können. Anwohner erhalten rechtzeitig Zettel in ihren Briefkästen, wenn ihre Grundstücke betroffen sind.
Die Sanierung kostet knapp eine Million Euro. Das Geld kommt aus einem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität.