Kyffhäuserland: Öl in Regenwassergullys geschüttet
In der Gemeinde Kyffhäuserland (Thüringen) kam es an zwei verschiedenen Orten zu Umweltverschmutzungen. Zuerst passierte es bis zum 29. Juni 2026 in Hachelbich. Dort schüttete jemand in der Lindenstraße Öl in die Regenwassergullys. Das Öl floss von dort aus weiter in die Bäche Hachel und Wipper.
Kurz darauf gab es einen weiteren Vorfall in Bendeleben. Zwischen dem 9. Juli ab 20 Uhr und dem 10. Juli bis 10.15 Uhr wurden dort die Abläufe in der Burgstraße und an der Leierecke betroffen. Auch hier landete Öl in den Kanälen, wodurch mehrere Regenwasserleitungen verunreinigt wurden.
Die Kriminalpolizei Nordhausen geht davon aus, dass die Taten mit Absicht passiert sind. Die Ermittler vermuten zudem, dass die Vorfälle in Hachelbich und Bendeleben zusammenhängen und dieselben Menschen dahinterstecken. Wie viel Geld die Reinigung und die Beseitigung des Öls genau kosten, ist noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt den Sachschaden jedoch auf einen fünfstelligen Betrag.
Da es sich rechtlich um eine Gewässerverunreinigung handelt, sucht die Kripo Nordhausen nun nach Zeugen. Wer Hinweise zu den Taten hat oder Menschen bemerkt hat, die sich auffällig verhalten haben, soll sich unter der Telefonnummer 03631/960 melden.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Landespolizeiinspektion Nordhausen – zur Originalmeldung