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Kulturfest für Spätaussiedler auf der Zitadelle Spandau

In Berlin-Spandau treffen sich am 30. August Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Bei Musik, Tanz und Essen soll der Zusammenhalt im Bezirk gestärkt werden.

In Spandau (Berlin) leben mehr als 20.000 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Dazu gehören viele Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene. Damit diese Gemeinschaft und ihre Geschichte sichtbarer werden, gibt es am 30. August 2026 ein besonderes Fest auf der Zitadelle Spandau (Am Juliusturm 64).

Das Event findet zwischen 11 und 14 Uhr statt und ist Teil der Berliner Kultur- und Erinnerungstage. Unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“ sollen Menschen aller Generationen zusammenkommen. Das Programm bietet Musik, Tanz und Literatur aus der Region. Auch für das Essen ist gesorgt: Es gibt verschiedene Spezialitäten der russischen Küche.

Neben dem Feiern geht es auch um die Geschichte. Es wird Beiträge geben, die zeigen, welchen Weg die Spätaussiedler und Vertriebenen hinter sich haben und wie sie heute in Berlin leben.

Organisiert wird der Tag vom Verein BGFF e.V. (Berliner Gesellschaft für Förderung interkultureller Bildung und Erziehung). Der Verein arbeitet seit über 20 Jahren für eine bessere Integration und setzt dabei vor allem auf Sprache und Bildung. Er fördert unter anderem Deutsch, Russisch und Ukrainisch.

Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail unter [email protected] anmelden. Weitere Details zum Ablauf liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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