Künstler aus Tempelhof-Schöneberg reisen nach Wuppertal
In Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) findet vom 23. Juli bis zum 9. August 2026 das Projekt „ONE WORLD. Kunst ohne Grenzen“ statt. Dabei kommen Kunstschaffende aus verschiedenen Partnerstädten Wuppertals zusammen. Auch Berlin-Tempelhof-Schöneberg (Berlin) ist dabei, da der Bezirk eine langjährige Partnerstadt von Wuppertal ist.
Insgesamt arbeiten 15 Künstler aus neun verschiedenen Städten gemeinsam mit 16 Mitgliedern der Bergischen Kunstgenossenschaft. Die Städte kommen aus aller Welt: Neben Berlin sind auch Be’er Sheva aus Israel, Košice aus der Slowakei, Legnica aus Polen, Matagalpa aus Nicaragua, Schwerin, South Tyneside aus England und St. Étienne aus Frankreich dabei. Die Gruppe arbeitet zwei Wochen lang in der „Alten Glaserei“ in der Juliusstraße 12 in Wuppertal.
Zuerst arbeiten die Künstler hinter verschlossenen Türen. Ab dem 2. August können Besucher die Ateliers jedoch täglich zwischen 15:30 und 17:30 Uhr besichtigen. Ein großes Fest, die sogenannte ONE WORLD-Party, steigt am Samstag, den 1. August, ab 18:00 Uhr. Dort treffen sich die Freundeskreise der Partnerstädte.
Zum Ende des Projekts gibt es noch weitere Termine. Am 7. August findet um 18:00 Uhr die offizielle Vernissage mit Musik und Poesie statt. Am Samstag, den 8. August, ist die Ausstellung den ganzen Tag von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Am Sonntag, den 9. August, wird das Projekt ab 12:00 Uhr mit einer Finissage beendet.
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hofft, dass die Kunst den Dialog zwischen den Städten stärkt und Menschen über Sprachgrenzen hinweg verbindet. Berliner, die in dieser Zeit in Nordrhein-Westfalen sind, sind eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.