Kronacher Freischießen: Anja Wegner wird Behörden-Schützenkönigin
Beim traditionellen Behördentag zum Kronacher Freischießen am 18. August 2026 standen zwei Dinge im Mittelpunkt: das Treffen mit dem Gewehr und der Kampf auf dem Fußballplatz. Insgesamt nahmen über 300 Schützinnen und Schützen teil. Landrat Klaus Löffler zeigte sich zufrieden, dass noch mehr Leute mitgemacht haben als im Vorjahr.
Beim Schießen setzte sich Anja Wegner von der Agentur für Arbeit durch. Mit einem 18,3-Teiler sicherte sie sich den Titel der Behörden-Schützenkönigin. Johannes Zwingmann vom Landratsamt landete mit einem 29,0-Teiler auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz belegte Nick Höllein, ebenfalls vom Landratsamt, mit einem 63,8-Teiler. Landrat Löffler und Schützenmeister Jörg Schnitzler überreichten die Preise.
Auch die weiteren Platzierungen waren knapp. Andreas Buckreus aus dem Markt Marktrodach belegte den vierten Platz (81,9-Teiler), gefolgt von Peter Stollberg von der Regierung von Oberfranken (82,6). Markus Wich vom Landratsamt (92,9), Max Klinger aus dem Markt Steinwiesen (99,8) und Björn Korzendorfer von der Regierung von Oberfranken (100,6) belegten die Plätze sechs bis acht. Nicole Heumann aus dem Markt Küps (104,1) und Julia Ritzel vom Landratsamt (107,5) rundeten die Top Ten ab.
Schon am Nachmittag ging es auf dem Sportplatz des Schulzentrums zur Sache. Dort fand das traditionelle Fußballturnier statt, das es bereits seit 2006 gibt. Damals hatten Thomas Eberth vom Landratsamt und Peter Böhm von der Regierung von Oberfranken das erste Spiel organisiert. In diesem Jahr traten die Mannschaften der Regierung von Oberfranken, der Stadt Kronach und des Landratsamtes gegeneinander an.
Das Landratsamt gewann zwar gegen die Regierung von Oberfranken mit 4:1, verlor dann aber mit 0:3 gegen die Stadt Kronach. Die Regierung von Oberfranken konnte sich zwar mit 1:0 gegen die Stadt Kronach durchsetzen, am Ende stand die Stadt Kronach jedoch als Gesamtsieger des Turniers fest. Schiedsrichter Andreas Ebert leitete die Partien.
Landrat Klaus Löffler betonte, dass solche Tage wichtig seien, um die Kollegen aus anderen Behörden abseits vom Büro besser kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken.